szmmctag

  • Sticky Das Leben hat mehr zu bieten.


    Liebe Leser! Es gibt unterschiedlichste Krankheiten, die unser Leben belasten können, genauso wie unterschiedlichste Lösungen, wie wir sie behandeln können. Bekämpfen wir die Krankheit mit allen Mitteln oder versuchen wir, die wirkliche Ursache für unsere Beschwerden zu finden? In meiner nächsten Motivationsgeschichte stelle ich eine bemerkenswerte Frau vor, die Hand in Hand mit dem vielleicht stärksten Hilfsmittel geht, welches dem Menschen für ein gesundes Leben zur Verfügung geht. Der Countdown läuft!

  • Die Fabel vom ängstlichen Hund

    Lesezeit: ca. 1 Minute

    Es war einmal ein Hund, welcher aufgrund des heißen Wetters großen Durst hatte und nach einer Trinkgelegenheit suchte. Da entdeckte er in der Ferne einen kleinen Teich und stürmte sofort dorthin, um an das köstliche Wasser zu kommen. Doch jedes Mal, wenn er trinken wollte, erschrak er von dem fremden Hund im Wasser, was eigentlich sein eigenes Spiegelbild war. Angsterfüllt wich er immer wieder zurück und traute sich nicht mehr in die Nähe des Teiches.

    Aber bald hatte der Hund so unerträglichen Durst, dass er wieder zurück zu dem Teich schritt. Für einen kurzen Augenblick schafft er es, seine Angst und seine Furcht zu überwinden und mit einem mächtigen Satz in das Wasser zu springen. Im Teich erfreute er sich der erfrischenden Abkühlung und der Befriedigung seines Durstes.

    Und plötzlich war der fremde Hund verschwunden!

  • The Scary Guy – Der ungewöhnlichste Motivationstrainer der Welt

    Lesezeit: ca. 4 Minuten

    Earl Kenneth Kaufmann wurde am 29. Dezember 1953 in Minneapolis (USA) geboren und absolvierte erfolgreich die Pflichtschule. In späterer Folge verdiente er sich sein Geld mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten, unter anderem war er Gesangslehrer, Fotograf oder Computerverkäufer. Im Alter von 30 Jahren ließ er sich ein Tattoo stechen, was ihm schon als Kind bei seinem Vater sehr fasziniert hatte. Es fand schnell Gefallen daran und bedeckte seinen Körper mit vielen weiteren Tattoos und auch Piercings. Doch diese äußerliche Veränderung sollte nicht ohne Folgen bleiben.

    Earl Kaufmann: „Sie hielten mich für einen Drogendealer, Mörder – oder zumindest für einen Verrückten“

    Die Menschen warfen ihm misstrauische Blicke zu und wechselten die Straßenseite, wenn sie Earl Kaufmann erblickten. Durch sein Aussehen wurde er nicht nur aus Bars und Restaurants verwiesen, sondern auch seine Kollegen von der Arbeit distanzierten sich immer mehr von ihm. Als er seinen Job verlor, eröffnete Earl Kaufmann kurzerhand einen eigenen Tattoo-Laden. Doch die Demütigungen gegen ihn gingen trotzdem weiter. Als er auch noch in einer Zeitungsanzeige beleidigt wurde, hatte er von dieser Hetze genug. Nachdem er sich lange mit irgendwelchen Rachegedanken beschäftigt hatte, kam er zu der Einsicht, dass er seine eigene Einstellung von Grund auf ändern musste.

    Earl Kaufmann: „Ich bin es leid, dass andere mich wegen meines Aussehens kritisieren. Es ist mein Körper“

    Earl Kaufmann beschloss, diese negativen Angriffe nicht mehr in sich hineinzulassen. Denn abfällige und verletzende Kommentare produzierten wiederum nur Hass und Verbitterung in ihm, was er nicht mehr dulden wollte. Er änderte seine ganze Grundhaltung und hegte von nun an keine bösen Gedanken mehr gegen irgendwelche Lästerer. So schaffte er es, diesen negativen Kreislauf zu durchbrechen und ein vollkommen anderes Leben zu führen. Er legte sich den Künstlernamen „The Scary Guy“ („Der beängstigende Kerl“) zu und fasste den Entschluss, sich gegen Vorurteile und Mobbing in der Öffentlichkeit einzusetzen.

    Earl Kaufmann: „Ich achte alle Menschen, ob sie nun braun, gelb oder buntgescheckt sind wie ich selbst“

    Als „The Scary Guy“ reiste Earl Kaufmann nun als Motivationstrainer um die Welt, um seine Botschaft zu verkünden. Er hielt Vorträge an Schulen, Universitäten und unterschiedlichsten Unternehmen, um sich für Liebe und Akzeptanz auf der Welt einzusetzen. „The Scary Guy“ wurde durch sein außergewöhnliches Aussehen schnell berühmt, da bereits etwa 85 Prozent seines Körpers mit Tattoos bedeckt waren. Mit seiner Botschaft, dass jeder einzelne Mensch etwas in der Welt bewegen konnte, hatte er immer die volle Aufmerksamkeit, denn er selbst war das lebende Experiment dafür. Ein furchteinflößender und aufsehenerregender Mann, welcher trotz seines Erscheinungsbildes für das Gute auf der Welt kämpft.

    „The Scary Guy“ veränderte im Alleingang die Welt zu einem besseren Ort. Obwohl er selbst oft übelsten Erniedrigungen ausgesetzt war, ließ er sich niemals unterkriegen und ging mutig voran, um den Menschen einen besseren Weg zu zeigen. Für seinen Kampf für mehr Toleranz wurde er außerdem schon für den Friedensnobelpreis nominiert.

    Earl Kaufmann: „Ich möchte, dass ihr ab heute versteht, dass eine Beleidigung das Problem desjenigen ist, der sie ausspricht“

  • Raju – Der Elefant, der bei seiner Befreiung weinte

    Lesezeit: ca. 4 Minuten

    Der Elefant wird in Indien aufgrund des Elefantengottes „Ganesha“ als heiliges Tier angesehen und repräsentiert Kraft und Weisheit. Der Dickhäuter lebt vor allem in der Wildnis und wird in Indien aber auch als Lasttier sehr geschätzt. Obwohl der Elefant einen sehr hohen Stellenwert in der Gesellschaft genießt, kommt es immer wieder zu Tierquälereien. Raju wurde bereits als kleines Elefantenbaby geschnappt und musste schon sehr früh Bekanntschaft mit der Gefangenschaft machen. Mit harten Schlägen und äußerster Brutalität wurde der Wille des Elefanten gebrochen, um ihn gefügig zu machen.

    Die wechselnden Besitzer von Raju behandelten den Elefanten alles andere als gut. In seiner Gefangenschaft wurde er oft geschlagen und auf engstem Raum eingesperrt. So vergingen die Jahre und Raju war nun im Besitz von einem Mann, welcher den Elefanten oft misshandelte. Angekettet an scharfe Nagelketten musste Raju unfassbare Schmerzen aushalten, die Spitzen schnitten sich in die empfindliche Elefantenhaut und verursachten an den Füßen tiefe Wunden, welche nicht verarztet wurden. Der Dickhäuter musste sich von den Abfällen der Touristen ernähren, weshalb sein Magen auch mit Plastik und Papier angefüllt war. Sein Halter verdiente Geld mit Raju, denn als heiliger Elefant würde er die Menschen gegen Bezahlung segnen können. Zusätzlich riss er dem Elefanten die Haare von seinem Schwanz, um sie als Glücksbringer zu verkaufen.

    Nach über 50 Jahren in Gefangenschaft voller Hunger und Schmerz wurde eine Tierschutzorganisation auf das Schicksal des Elefanten aufmerksam, welche Raju befreien wollte. Nachdem die gerichtliche Erlaubnis eingeholt war, drangen die Tierschützer zu dem Elefanten vor, um ihn von seinen Qualen zu erlösen. Als sie die Beine von den schweren Ketten befreiten, wehrte sich der Elefant nicht. Raju spürte instinktiv, dass nun sein Elend für immer vorbei sein würde. Die Tierschützer konnten es kaum fassen, denn als sie die letzten Ketten öffneten, zeigte der Elefant plötzlich eine überraschende Gefühlsregung.


    Foto von TheWB
    unter CC BY-SA 3.0

    Raju fing an zu weinen und Tränen liefen von seinem Gesicht herunter. Für die Tierschützer war es die Bestätigung dafür, dass der Elefant die Befreiungsaktion realisierte. Es war kaum vorstellbar, was der Elefant in einem halben Jahrhundert alles durchgemacht haben musste. Auch die Tierschützer waren sehr ergriffen von diesem emotionalen Moment und versorgten sofort die schmerzenden Wunden des Elefanten. Für Raju fing nun ein neues Leben in Freiheit an, was ihm über 50 Jahre verwehrt geblieben war.

    Elefanten sind hochintelligente Tiere und für viele Forscher ist es erwiesen, dass die Dickhäuter trauern können. Die Bilder von Raju und seinen Tränen gingen um die Welt und veränderte die Meinung vieler Menschen, dass Tiere tatsächlich Gefühle zeigen konnten. Nach der langen Leidensgeschichte von Raju war dies auch kaum verwunderlich.

  • Christin Thomsen – Das übergewichtige Model

    Lesezeit: ca. 4 Minuten

    Christin Thomsen stand mit beiden Beinen im Berufsleben, sie arbeitete als Projektassistentin in einem großen Unternehmen und war als ärztlicher Schreibdienst im Einsatz. Seit Jahren bewunderte sie die Models im Fernsehen, wie sie mit ihrer perfekten Figur und ihrem reizvollen Aussehen die Menschen in ihren Bann zogen. Christin Thomsen träumte ebenfalls davon, einmal als Model tätig zu sein um vielleicht irgendwann auf den berühmtesten Laufstegen der Welt laufen zu können. Aber sie hatte einen entscheidenden Nachteil, denn sie war übergewichtig und würde gegen die schlanken Topmodels dieser Welt nicht den Funken einer Chance haben. Eines Tages wollte Christin Thomsen aber doch alles auf eine Karte setzen und nahm all ihren Mut zusammen, um sich bei einem Modehaus als Model zu bewerben.

    Christin Thomsen: „Attraktivität kommt von innen“

    Zu ihrer großen Überraschung wurde sie tatsächlich als Plus-Size-Model engagiert. Christin Thomsen konnte durch ihre Natürlichkeit und ihre große Ausstrahlung punkten. So absolvierte sie nicht nur sehr gelungen ihr erstes Fotoshooting, sondern auch bald ihre erste Modenshow. Mit dem Einstieg in diese Branche folgten für Christin Thomson schnell weitere Aufträge für große Modefirmen und auch für Werbekampagnen wurde sie verpflichtet. Durch ihre unbekümmerten Auftritte stieß sie in der Modebranche in eine Marktlücke, denn nicht nur spindeldürre Frauen konnten als Model Erfolg haben.

    Da sich ein Großteil der Frauen nicht mit den außergewöhnlich schlanken Models identifizieren konnte, wurden immer mehr kurvige Models gesucht. Wegen der hohen Nachfrage an großen Größen folgte auch ein Umdenken der Designer, die Kleidergrößen entsprechend anzupassen. Christin Thomsen fühlte sich sehr wohl in ihrem Körper und dies präsentierte sie bei allen ihren Aufträgen. Sie war genau das Gegenteil von den vielen hungernden und dünnen Models ohne Ausstrahlung. So erlangte Christin Thomsen durch ihre Einzigartigkeit internationale Bekanntheit und erhielt Modeljobs in London oder in Paris, womit sie sich ihren großen Traum erfüllen konnte.

    Christin Thomsen: „Mode ist keine Frage der Konfektionsgröße, sondern eine der inneren Haltung“

    Christin Thomsen war eines der wenigen Models in ihrer Größe, welches sich in dieser hart umkämpften Branche durchsetzte. Sie stellte sich damit im Alleingang gegen das bizarre Schönheitsideal der Gesellschaft, immer nur auf dünne und abgemagerte Frauen zu setzen. Sie wurde dadurch zum Vorbild für viele übergewichtige Frauen, dass es auch in Ordnung war, mehr Rundungen zu haben. Entscheidend war die Tatsache, sich im eigenen Körper wohl zu fühlen und sich nicht mehr als schlecht zu empfinden, nur weil man den allgemeinen Normen nicht entsprechen konnte.

    Christin Thomsen: „Schönheit hat nichts mit dem Gewicht zu tun. Nur weil ich dick bin, bin ich nicht hässlich“

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