szmmctag

  • Sticky Das Leben hat mehr zu bieten.


    Hi Leute! Der Blog befindet sich derzeit in einer Umgestaltungsphase und ich arbeite an vielen kleinen Optimierungen. Neben der Einbindung der Gastgeschichten und neuen Motivationssprüchen wird auch das Design des Blogs überarbeitet. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Meggy bedanken, die mir mit ihren kreativen Ideen und großartigen Fotos zur Seite stehen wird!

  • Ian McCormack – Ein Leben nach dem Tod wurde Wirklichkeit

    Lesezeit: ca. 6 Minuten

    Im Alter von 24 Jahren genoss Ian McCormack das Leben in vollen Zügen. Der begeisterte Surfer aus Neuseeland besuchte die schönsten Strände der Welt, um geeignete Wellen für sein Hobby zu finden. Auf dem Inselstaat Mauritius im Südwesten des Indischen Ozeans begab er sich eines Tages mit einigen Freunden zum Nachttauchen. In der Nähe eines Riffes begann der Tauchgang, Ian McCormack war mitgerissen von einem beeindruckenden Naturschauspiel. Plötzlich wurde er unter Wasser von einem heftigen Schlag zurückgestoßen, kurz danach folgte schon der zweite brennende Stoß. Als Ian McCormack fieberhaft wieder auftauchte, entdeckte er voller Sorge im Lichtstrahl seiner Taschenlampe eine unzählige Menge von Quallen in seiner Nähe. Da sein Tauchanzug seine Haut nicht vollständig bedeckte, spürte er schnell stechende Schmerzen in seinem Körper.

    Ian McCormack: „Mein Arm war angeschwollen zur Größe eines Fußballs“

    Ian McCormack wurde von einer Art der Würfelqualle (Seewespe) gestochen, welche zu den giftigsten Tieren der Welt gehörte. Bereits die Berührung mit einer diesen Quallen konnte einen gesunden Menschen töten, das Gift griff sofort das Nervensystem an und konnte zu Herzstillständen führen. Innerhalb weniger Minuten traten bei Ian McCormack bereits Lähmungserscheinungen auf, er wurde insgesamt von fünf dieser gefährlichen Seewespen gestochen. Sofort wurde er mit dem Boot wieder an Land gebracht, um ihn so schnell als möglich ins Krankenhaus zu bringen. Er kämpfte verbissen darum, nicht einzuschlafen, denn dann würde er nie wieder aufwachen. Ian McCormack wurde schlagartig bewusst, dass er sterben würde, wenn er nicht rechtzeitig ein Gegengift bekam.

    Ian McCormack: „Auf dem Weg ins Krankenhaus zog mein Leben an mir vorbei“

    Als Ian McCormack im Krankenhaus ankam, war sein Körper fast vollständig gelähmt. Mehr Tod als lebendig begann er nun zum ersten Mal in seinem Leben zu beten und Gott um Hilfe zu bitten. Dies war auch sein letzter Rettungsanker und war die letzte Sache, welche er jetzt noch tun konnte. Die Ärzte versuchten, mit Gegengiftinjektionen das Leben des jungen Mannes zu retten, jedoch erlitt Ian McCormack einen Kollaps. Als die Mediziner keinen Pulsschlag und sonst kein Lebenszeichen mehr feststellen konnten, wurde er für tot erklärt. Während dieser dramatischen Minuten befand sich Ian McCormack jedoch nicht mehr in seinem Körper.

    Ian McCormack hielt sich an einem finsteren Ort auf. Er fragte sich auch noch, warum die Ärzte denn das Licht ausgeschalten hatten. Als er seinen Körper berühren wollte, gingen seine Hände durch seinen Körper durch, so als ob überhaupt nichts mehr da wäre. Ian McCormack fragte sich zum ersten Mal, ober er nun gestorben war, als ihn plötzlich ein glänzender Lichtstrahl nach oben zog. Am Ende eines langen und engen Ganges konnte er die Lichtquelle entdecken, welche ihn magisch anzuziehen schien. Wellen aus Wärme und Behaglichkeit durchströmten ihn und er fühlte eine unbeschreibliche Liebe. Ian McCormack sah eine Öffnung zu einer vollkommen neuen Welt mit schönen Bäumen, reinen Flüssen, blauem Himmel und grünen Wiesen. Ein Mann, welcher in Kleider aus schimmerndem und sehr hellem Licht eingehüllt war, stellte ihm die Frage, ob er wieder in die Welt zurückkehren wollte. Ian McCormack hatte mit dem irdischen Leben eigentlich schon abgeschlossen, da er sich hier einfach zu geborgen fühlte, jedoch wollte er aufgrund seiner liebenden Mutter wieder zurückkommen, um ihr größeres Leid zu ersparen. Ian McCormack wurde nach einer eindringlichen Vision wieder in seinen leblosen Körper zurückgeschickt, welcher noch immer regungslos auf dem Krankenhausbett lag.

    Ian McCormack: „Nun verstand ich: Wenn ich zurückkehrte, musste ich die Dinge mit Gottes Augen sehen – seine Liebe, Freude, Vergebung, seinen Frieden“

    Etwa 20 Minuten war Ian McCormack tot gewesen und der Totenschein wurde bereits ausgestellt. Als er seine Augen aufschlug, schreckten die Ärzte und Krankenschwestern fassungslos zurück, so als ob gerade einer von den Toten auferstanden wäre. Sie konnten es kaum glauben, aber Ian McCormack erholte sie so schnell, dass er bereits am nächsten Tag das Krankenhaus wieder verlassen konnte. Obwohl Ian McCormack überhaupt nicht gläubig war, las er innerhalb der nächsten Wochen die gesamte Bibel und änderte nun grundlegend sein Leben. Zudem überdachte er seinen Hang zu Alkohol und Drogen und seinen bis dahin überaus lockeren Lebensstil und wollte von nun an ein besserer Mensch sein.

    Ian McCormack fing an die Welt zu bereisen, um von seiner unfassbaren Geschichte zu berichten. In zahlreichen Vorträgen verstand er es, sehr bildhaft und emotional seine Nahtoderfahrungen zu präsentieren und wichtige Fragen über den Tod und den Himmel aufzuklären. Der Verstand der Gesellschaft hatte zwar entscheiden, dass es keinen Gott geben konnte, trotzdem war es aber kaum zu übersehen, dass es übermenschliche Kräfte geben musste. Ian McCormack schaffte es, auch die größten Skeptiker zum Nachdenken zu bewegen und vielen Menschen Hoffnung zu schenken, das Leben zumindest aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

  • Mabel Baker – Mit Lorbeeren und Kerzen zur Gründung von PartyLite

    Lesezeit: ca. 4 Minuten

    Mabel Baker unterrichtete in Massachusetts (Osten USA) Hauswirtschaftslehre und begann 1909 als Nebenbeschäftigung, Kerzen zu ziehen. Sie sammelte dazu Lorbeeren, um diese dann in ihrer Scheune einzukochen und daraus Wachs zu gewinnen. Es war ein sehr mühsamer Prozess, unzählige Male musste sie den Docht, welcher aus Baumwolle bestand, durch das Wachs ziehen, um irgendwann eine fertige Kerze zu erhalten. Aber Mabel Baker liebte ihr Hobby und legte großen Wert auf große Qualität bei der Herstellung. Die Kerzen verschenkte sie dann an Freunde und Verwandte, welche begeistert waren von den frischen und duftenden Kerzen.

    Da Mabel Baker handwerklich sehr geschickt war, formte sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Kerzen, welche in ihrer Umgebung sehr gefragt waren. Bald stieg jedoch die Nachfrage nach ihren wundervoll riechenden Lorbeerkerzen und sie schaffte es kaum noch, genügend Kerzen für alle herzustellen. Dadurch wurde jedoch ihr Unternehmergeist geweckt und Mabel Baker beschloss, ihr eigenes Unternehmen PartyLite zu gründen. Sie stellte nicht nur Mitarbeiter ein, welche ihr beim Lorbeerpflücken und der Kerzenherstellung halfen, sondern erweiterte dafür auch ihre kleine Scheune.


    Foto von Sarrus
    unter CC0 1.0

    Da viele Kaufleute in dieser Zeit einen Mangel an Kerzennachschub verzeichneten, wurden große Mengen von Mabel Baker bestellt. Die Kerzenhändler waren schnell von der großen Qualität dieser Kerzen überzeugt, was auch die steigende Kundenzahl belegte. Mabel Baker gab bald alle anderen Tätigkeiten auf und kümmerte sich nun voll und ganz um ihre florierende Firma. Unterstützt von ihrem Mann beschloss sie, eine Fabrik für Kerzenproduktion aufzubauen. Obwohl es in dieser Zeit vor allem Männern vorbehalten war, Geschäfte zu führen, ging Mabel Baker beharrlich ihren eigenen Weg, steckte ihre ganze Energie in ihr Unternehmen und begann zu expandieren. Bis ins hohe Alter von 93 Jahren arbeitete Mabel Baker unermüdlich in ihrer Firma, bei ihrem Tod 1965 machte PartyLite bereits über 6 Millionen US-Dollar Umsatz.

    Im Jahr 1973 führe PartyLite aufbauend auf den Grundsätzen von Mabel Baker den Direktvertrieb ein. Junge und dynamische Frauen entwickelten großen Ehrgeiz, ebenfalls wie die Männer am Geschäftsleben teilzunehmen und mit PartyLite bot sich nun eine Möglichkeit dazu. Die Beraterinnen konnten die PartyLite Produkte von zu Hause aus an Freunde und Bekannte vertreiben und waren an den Umsätzen beteiligt. Für Mabel Baker stand diese Menschlichkeit schon immer an erster Stelle, welche die wichtigste Richtlinie für ihre Firma darstellte. Neben dem hohen Qualitätsanspruch war dieser persönliche Ansatz der treibende Faktor für PartyLite.

    PartyLite stieg durch diese Unternehmensphilosophie weltweit zum größten Direktvertreiber von Kerzen und Duftprodukten auf. Über 50.000 Beraterinnen verkauften bereits Kerzenzubehör und konnten ihre eigene persönliche Erfolgsgeschichte schreiben. Obwohl Anfang des 20. Jahrhunderts Männer im Geschäftsleben das Sagen hatten, schaffte es eine couragierte Frau, ihre eigene Vision in die Tat umzusetzen. Was mit einer einzigen Kollektion von Lorbeerkerzen begann, entwickelte sich zu einem riesigen Sortiment an erstklassigen Kerzen und Accessoires. PartyLite blieb dabei immer den Werten treu, welche sich Mabel Baker verschrieben hatte: Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Menschlichkeit und Qualität.

  • Ein besonderes Geschenk

    Lesezeit: ca. 1 Minute

    In einem Bus saß ein alter Mann, welcher gedankenverloren aus dem Fenster blickte. In seiner Hand hielt er einen wunderschönen, duftenden Blumenstrauß.

    Ein junges Mädchen konnte ihren Blick nicht von dieser blühenden Pracht lassen. Immer wieder starrte sie auf die bunten Blumen und erfreute sich an diesem traumhaften Ausblick.

    Kurz vor der nächsten Bushaltestelle erhob sich der Mann und ging auf das Mädchen zu. Plötzlich überreichte er ihr den Blumenstrauß und sagte: „Ich habe in deinen Augen gesehen, dass du diese Blumen liebst. Sie wären eigentlich für meine Frau bestimmt. Ich denke aber, meine Frau würde wollen, dass du sie bekommst. Ich gehe jetzt zu ihr und werde ihr gleich erzählen, dass ich dir diese Blumen geschenkt habe.“

    Das Mädchen nahm den Strauß entgegen und begann über das ganze Gesicht zu strahlen. Noch bevor sie sich bedanken konnte, war der Mann bereits wieder aus dem Bus ausgestiegen.

    Sie sah dem alten Mann noch hinterher, als er unerwartet durch ein Tor verschwand. Es war das Tor zum Friedhof.

  • Das Zündholz und die Kerze

    Lesezeit: ca. 1 Minute

    Eines Tages sprach das Zündholz die Kerze an: „Ich habe die Weisung bekommen, dich anzuzünden“

    „Oh nein“, erschauderte die Kerze, „nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand wird dann meine Schönheit mehr bewundern.“ Die Kerze begann zu schluchzen.

    Das Zündholz fragte: „Aber willst du denn dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor wirklich gelebt zu haben?“

    „Aber verbrannt zu werden tut doch weh und zehrt an meinen Kräften“, entgegnete die Kerze voller Angst und Sorge.

    „Dies ist wahr“, sagte das Zündholz.

    „Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung. Wir sind bestimmt, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme spenden. Alles, was du an Schmerz, Leid und Stärke hingibst, verwandelt sich in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst, wirst zu sterben“

    Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: „Ich bitte dich, zünde mich an!“

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
Blogs Directory

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.